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Psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche gefährdet - Zeit für integrierte Lösungen

  • Marc Baumeler
  • 7. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Die psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche steht in den ländlichen Regionen des Kantons Bern vor dem Kollaps. Die Konzentration vieler kinder- und jugendpsychiatrischen Angebote in den Städten hat beispielsweie im Emmental, wo ich arbeite, grosse Lücken hinterlassen: Schulen, Familien, Hausärzt:innen und Sozialdienste stossen an ihre Grenzen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter steigenden Belastungen – ohne niederschwellige, wohnortnahe Hilfe. Das ist kein regionales Problem, das geht uns alle an!



Die kantonalen Gesundheitsstrategie 2020–2030 zeigt den Weg: integrierte Versorgung als Schlüssel zu früher Intervention, interprofessioneller Zusammenarbeit und dezentraler, nachhaltiger Strukturen.


Doch Worte allein reichen nicht – wir brauchen Taten! Auch als Grossrat würde ich mich als Geschäftsführer der Stiftung Innovation weiterhin mit voller Kraft für Projekte einsetzen, die soziale, ökologische und ökonomische Anliegen miteinander verbinden. Im Bereich der Medizinischen Grundversorgung schweben mir Gesundheithubs vor. Multidisziplinäre Grundversorgung (Hausarzt:innen, Kinderarzt:innen, Physiotherapie, Apotheke) und psychosoziale Angebote (Soforthilfe, Diagnostik, Familientherapie, Tagesstrukturen) unter einem Dach. Regionale Knotenpunkte, die Versorgungslücken schliessen, Systeme entlasten und die kantonale Strategie konkret umsetzen.​


Meine Forderungen als Kandidat für den Grossen Rat:

  • Sofortige Förderung von Modellprojekten im Bereich der integrierten Versorgung – mit kantonalen Zuschüssen für Umbau, Personal und Netzwerke.

  • Verstärkte Interprofessionelle Kooperation zwischen Medizin, Psychosozialem und Sozialdiensten – kantonal koordiniert.

  • Dezentrale Hubs in den Regionen schaffen: Wohnortnahe Versorgung statt zentraler Monopole.

  • Nachhaltige Finanzierung sichern durch Mischmodelle aus Kanton, Gemeinden und Partner:innen.


Wir können nicht länger zusehen, wie psychische Gesundheit zur Randnotiz wird. Eine starke Schweiz braucht starke Menschen – und dafür starke Strukturen. Wählt am 29. März für Veränderung, die hilft. Zusammen mit meinen Mitkandidierenden der Sozialdemokratischen Partei setzt ich mich dafür ein.

 
 
 

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